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PFLEGEPLÄTZE: Malters setzt auf «Betreutes Wohnen»

Nun ist klar, wie die Planung des Gemeinderats Malters im Bereich Pflegeplätze aussieht: Vorgesehen ist ein Pflegheim mit 92 Plätzen und weiteren 30 Plätzen für «Betreutes Wohnen». Des weiteren wird zurzeit auch noch der neue Standort für den Bau eines Pflegheimes evaluiert.
Das Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: pd)

Das Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: pd)

Auf der Basis eines demographischen Berichtes für Malters wurde ein Betriebs- und Raumkonzept für eine erweiterte Bodenmatt entwickelt. Wie die Gemeinde mitteilte, ist laut Prognose ist ab 2025 eine Planungsgrösse für Pflegeplätze in Malters von 92 Plätzen (gegenüber heute 67 Plätzen) notwendig. Diese 92 Plätze sollen in Kombination mit 30 Plätzen für «Betreutes Wohnen» mit Pflege ergänzt werden.

Nur diese Kombination bietet nach Ansicht einer Arbeitsgruppe der Kommission für Altersfragen genügend Flexibilität in den künftig wichtigen Pflege- und Betreuungsangeboten. Würde auf ein zentrales «Betreutes Wohnen» mit Pflege, verzichtet, müssten mindestens 20 Pflegebetten mehr im Pflegezentrum geplant werden.

Immer mehr Malterser in auswärtigen Heimen

Die Platzierung von Malterser Einwohnern in auswärtigen Heimen hat sich im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Derzeit müssen sich ca. 30 Personen in anderen Heimen aufhalten, da es in der Bodenmatt keine freien Plätze gibt.

Mindestens 17 Personen sollten auf Anraten der Spitex und/oder des Hausarztes dringend in die Bodenmatt eintreten. Dies illustriert, dass die aktuelle Betriebsgrösse absolut an ihre Grenzen stösst.

Künftiger Standort

Die Arbeitsgruppe befasste sich ausserdem mit möglichen Standorten für die Realisierung eines Neubaus. Bisherige Projektschritte hatten bereits gezeigt, dass die heutige Bodenmatt zwar eine sehr gute Bausubstanz aufweist, jedoch nicht zu einem deutlich grösseren Pflegezentrum ausgebaut werden kann. Die in diesem Jahr vorgenommenen Detailabklärungen mit der kantonalen Denkmalpflege ergaben zudem, dass eine Erweiterung der bestehenden Bodenmatt im Sinne eines Anbaus in Richtung All’Aria Park nicht möglich ist.

Auf Grund der guten Bausubstanz muss das bisherige Altersheimgebäude unbedingt erhalten bleiben. Aus diesem Grund prüfte die Arbeitsgruppe, ob der Neubau eines Pflegezentrums in unmittelbarer Nähe der heutigen Bodenmatt realisiert werden könnte. Favorisiert wurde das Muoshof-Areal als möglicher Standort. Diese Variante würde es ermöglichen, die bisherige Bodenmatt in ein Haus mit Wohnungen für «Betreutes Wohnen» umzuwandeln, was dann eine kompakte Gesamtanlage (neues Pflegezentrum, bisherige Bodenmatt für «Betreutes Wohnen», integriertes Spitex-Zentrum) für die Altersarbeit in Malters ermöglichen würde. Die Erschliessungsmöglichkeiten des Muoshofareals sind noch Gegenstand weiterer Abklärungen. Diese sollten bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein.

Möglichkeit von Kooperationen

Es wurde gemäss Mitteilung auch die Möglichkeit von regionalen Kooperationen für den Betrieb des Pflegezentrums abgeklärt. Grosses Interesse an einer Kooperation zeigt die Gemeinde Werthenstein, für deren Ortsteil Schachen die Prognose von 20 Pflegebetten besteht. Käme eine solche Kooperation zustande, könnte die Planungsgrösse von 92 Betten um 20 Plätze auf 112 Plätze erhöht werden. Bedingungen für eine Realisation müssen noch geklärt werden. Die Gemeinde Schwarzenberg verzichtet auf eine Zusammenarbeit.

pd/zim

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