PHZ: Das Forschungsinstitut hat einen neuen Leiter

Christian Fischer ist zum Professor für Erziehungswissenschaften und neuen Leiter des Forschungsinstituts für Pädagogische Professionalität und Schulkultur der PHZ Luzern gewählt worden.

Merken
Drucken
Teilen
Christian Fischer, neuer Leiter des Forschungsinstituts an der PHZ Luzern. (Bild pd)

Christian Fischer, neuer Leiter des Forschungsinstituts an der PHZ Luzern. (Bild pd)

Der 1965 in Coesfeld, Westfalen, geborene Christian Fischer hat an den Universitäten Münster und Bielefeld Lehramtsstudien für die Primar- und die Sekundarstufe I sowie ein Psychologiestudium absolviert, heisst es in einer Medienmitteilung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Luzern (PHZ Luzern).

Seine erziehungswissenschaftliche Dissertation verfasste er zum Thema «Hochbegabung und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten» und promovierte damit 2000 an der Universität Münster. Mit einer Arbeit über die «Lernstrategien in der Begabungsförderung» habilitierte er 2007, ebenfalls an der Universität Münster, heisst es weiter.

Begabtenforschung ist sein Metier
Christian Fischer ist laut Mitteilung ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der individuellen Förderung von Schülern: Neben seiner Tätigkeit in Lehre, Forschung und Beratung führt er seit 2001 das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universitäten Münster und Nijmegen. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung der Universität Münster und des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen.

Zudem leitet er seit 2001 den Weiterbildungsstudiengang zur Begabtenförderung für Lehrer, Pädagogen und Psychologen des European Council for High Ability (ECHA) in Deutschland und ist Referent für das ECHA-Diplom in Österreich und der Schweiz.

Nachfolger von Thomas Häcker
Christian Fischer wird seine Tätigkeit als Professor für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt im Studiengang Sekundarstufe I und Leiter des Instituts für Pädagogische Professionalität und Schulkultur der PHZ Luzern am 1. Juni 2008 aufnehmen, heisst es weiter.

Er tritt die Nachfolge von Thomas Häcker an, der auf einen Lehrstuhl der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock berufen wurde.

ana