PHZ LUZERN: Rekordzahlen bei der Lehrerausbildung

Noch nie haben so viele Studenten ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) Luzern aufgenommen wie jetzt. Auch Quereinsteiger gibt es immer mehr.

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Das neue Gebäude der Uni und der PHZ Luzern beim Bahnhof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das neue Gebäude der Uni und der PHZ Luzern beim Bahnhof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

408 Studenten beginnen heute ihr Studium an der PHZ. Neu gibt es in diesem Jahr auch auffallend viele Quereinsteiger. «Lehrer ist aus heutiger Sicht ein krisensicherer Beruf», sagt Hans-Rudolf Schärer, Rektor der PHZ Luzern.

Melden sich nicht auch viele Personen, die nicht für den Beruf geeignet sind - und die Ausbildung nur hier beginnen, weil sie einen sicheren Posten verspricht? Hans-Rudolf Schärer glaubt das nicht. «Schon immer stiegen rund 10 Prozent der Studenten nach dem ersten Jahr wieder aus», so Schärer. Mit einem speziellen System werde schon früh sichtbar, ob die Studenten für den Lehrerberuf geeignet seien oder nicht: «Schon ab der zweiten Woche unterrichten die Studierenden regelmässig unter der Leitung eines Klassenlehrers», so der Rektor.

Trotz dem viel verkündeten Lehrermangel konnten auf Anfang dieses Schuljahres für alle Klassen im Kanton eine Lehrperson gefunden werden. Allerdings unterrichten manche, ohne das jeweilige Stufendiplom zu haben. Neu ist in diesem Schuljahr, dass sich immer mehr Quereinsteiger für den Lehrerberuf interessieren. Dies sind Leute, die etwa keine Matura gemacht haben oder bereits das Bachelor-Diplom in einem Uni-Fach haben.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.