PHZ: Regierungsrat zweifelt weiter am Konkordat

Der Konkordatsrat der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) fordert die Luzerner Regierung auf, auf die Auflösung des PHZ-Konkordats zu verzichten. Dieser winkt ab.

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Die Fassade des sich im Bau befindenden neuen Uni-Gebäudes beim Bahnhof Luzern, in dem dereinst auch die PHZ beheimatet sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Fassade des sich im Bau befindenden neuen Uni-Gebäudes beim Bahnhof Luzern, in dem dereinst auch die PHZ beheimatet sein soll. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Regierungsrat äussert in seinem Antwortschreiben an den Konkordatsrat zwar Verständnis für die Sorge der Zentralschweizer Partnerkantone um die Lehrerbildung, hält aber an der Überprüfung der konkordatären Struktur fest, wie die Staatskanzlei mitteilt. Er begründet dies mit den offensichtlichen Schwächen des vorgeschlagenen Modells, die im Rahmen der Vernehmlassung auch von den Zentralschweizer Konkordatspartnern bestätigt wurden. Insbesondere das Festhalten an den drei Standorten für die Ausbildung erschwere eine effiziente Organisation.

Einen definitiven Entscheid stellt der Regierungsrat für März in Aussicht. Bis dahin sollen die Abklärungen und Gespräche mit den einzelnen Konkordatspartnern über mögliche neue Strukturen abgeschlossen sein.

Der Konkordatsrat der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, in dem alle sechs Zentralschweizer Kantone vertreten sind, hatte ein Schreiben an die Luzerner Regierung gerichtet, in dem er diese auffordert, auf eine Kündigung des PHZ-Konkordats zu verzichten und statt dessen auf eine sogenannte «Optimierungsvariante» des Konkordats einzutreten (siehe Artikelverweis).

scd