PILATUS-BAHNEN: Deutlich weniger Gäste aus dem Ausland

Die Pilatus-Bahnen mussten 2009 teilweise markante Rückgänge bei den Gästezahlen aus Übersee verzeichnen. Diese konnten auch vom robusten Schweizer Markt nicht vollumfänglich kompensiert werden.

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Die Luftseilbahn bringt die Besucher von der Station Fräkmüntegg hinauf nach Pilatus Kulm. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Luftseilbahn bringt die Besucher von der Station Fräkmüntegg hinauf nach Pilatus Kulm. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Pilatus Bahnen erwirtschafteten 2009 einen Gesamtumsatz 22,2 Millionen Franken. Dies entspicht einem Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Pilatus-Bahnen AG mit Sitz in Kriens mitteilten. Das Betriebsergebnis konnte mit 6,9 Millionen gehalten werden (31 Prozent vom Umsatz). Der Cashflow konnte um 2 Prozent auf 6,6 Milionen Franken (29,8 Prozent vom Umsatz), gesteigert werden. Bei den Bahnfrequenzen war ein Minus von 8 Prozent zu verzeichnen. Das trotz schwierigem Umfeld erzielte Resultat erlaubt es dem Verwaltungsrat der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 35 Prozent zu beantragen, heisst es in der Mitteilung weiter.

20 Prozent weniger Gäste aus Übersee
Die Einbrüche bei den Gästezahlen aus Übersee bezeichnen die Pilatus Bahnen als «teilweise dramatisch». Bei den Tour-Operator musste im Durchschnitt ein Gästerückgang von 20 Prozent hingenommen werden. Total beförderten die drei Bergbahnen 537'876 Personen (- 4 Prozent), davon reisten total 336'511 Gäste auf den Pilatus Kulm (-8 Prozent). Den markanten Rückgang bei den Gästezahlen bekamen insbesondere die Geschäftsbereiche Hotel und Gastronomie und Merchandising zu spüren.

Freitzeitanlagen mit mehr Umsatz
Der Schweizer Markt zeigte sich erfreulich robust und trug positiv zum geringen Umsatzrückgang (-2 Prozent) bei. Der rege Ausflugstourismus spürten insbesondere die Freizeitanlagen – Pilatus Seilpark und Rodelbahn – welche den Umsatz um 4 Prozent steigern konnten.

zim