PILATUSPLATZ: Die Stadt hat vor, die «Schmiede» abzureissen

Das Wirtshaus zur Schmiede am Pilatusplatz, das wegen Bauarbeiten gelitten hat, wird abgerissen. Eine Sanierung wäre zu teuer, findet die Stadt.

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Erneut soll der Pilatusplatz (rechts im Bild die Schmiede) ein neues Gesicht erhalten. (Aufnahme aus dem Jahr 2000, Bild Peter Appius/Neue LZ)

Erneut soll der Pilatusplatz (rechts im Bild die Schmiede) ein neues Gesicht erhalten. (Aufnahme aus dem Jahr 2000, Bild Peter Appius/Neue LZ)

Der schlechte Zustand des Hauses an der Pilatusstrasse 47 lässt eine weitere Vermietung nicht zu, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Deshalb sei das Ende Dezember 2009 auslaufende Mietverhältnis nicht mehr verlängert worden. Auch eine Sanierung des einsturzgefährdeten Hauses käme nicht in Frage. Sie würde unverhältnismässig hohe Kosten verursachen.

Abbruch im Januar
Vorgesehen ist, das Haus im Januar 2010 abzureissen. Sollte sich der Zustand des Hauses allerdings in den nächsten Wochen verschlechtern und sollte sich zeigen, dass dadurch die Passanten und die Gäste der «Schmiede» gefährdet sind, müsse mit einem früheren Abbruch gerechnet werden. Ziel sei es, möglichst schnell Verfahren einzuleiten, um hier neuen Wohn- und Arbeitsraum entstehen zu lassen.

Seit 1968 ein Thema
Der Abbruch der Liegenschaften Obergrundstrasse 18 und Pilatusstrasse 47 steht wegen des schlechten Bauzustandes und auf Grund städtebaulichen Entwicklungsstudien seit dem Jahr 1968 zur Debatte, wie es weiter heisst. Durch den Anfang Juni gestarteten Rückbau des Hauses an der Obergrundstrasse 18, das mit einer Natur-Zwischenmauer von der Schmiede verbunden ist, habe sich gezeigt, dass auch die Stabilität des Wirtshauses nicht mehr vollumfänglich gegeben sei. Dies hatte zu einem einstweiligen Baustopp und einer Neubeurteilung der Situation geführt.

scd