Pilatusplatz-Projekt soll 500'000 Franken Baurechtzins einbringen

Die neue Überbauung am Pilatusplatz soll der Stadt Luzern künftig einen jährlichen Baurechtzins von 500'000 Franken einbringen. Diesen Betrag hat die Investorin angeboten, die den Zuschlag für die Arealentwicklung erhalten hatte.

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(sda/bev) Auf dem Stadtluzerner Grundstück am Pilatusplatz soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. In einem Projektwettbewerb ging die Bietergemeinschaft Senda Immobilien AG (Zug) und Joos & Mathys Architekten AG (Zürich) mit dem Projekt «Lu Two» als Siegerin hervor.

So sieht das Hochhaus am Pilatusplatz aus.

So sieht das Hochhaus am Pilatusplatz aus.

Visualisierung: Projekteingabe Joos & Mathys Architekten AG

Der Bietergemeinschaft soll ein Baurecht über 80 Jahre zu einem jährlichen Baurechtszins von 500'000 Franken gewährt werden, teilt der Stadtrat nun mit. Der geforderte Mindestbaurechtszins lag gemäss Mitteilung bei 459'000 Franken, er sei von der Investorin deutlich überboten worden.

Über den Baurechtsvertrag wird der Grosse Stadtrat voraussichtlich am 22. Oktober befinden. Dessen Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. Sobald der Vertrag rechtskräftig ist, müssen die Baurechtsnehmer umgehend die Planungs- und Bewilligungsverfahren einleiten. Als Nächstes steht die Ausarbeitung eines Gestaltungsplans an.

Läuft alles nach Plan, könnte die Baueingabe 2022 erfolgen und das Gebäude 2025 bezogen werden. Während der Projektierung werde das Haus Mühlebachweg 8 weiterhin durch die Musikschule genutzt, heisst es in der Mitteilung.

Das neue Gebäude soll 35 Meter hoch werden. Auf fünf Etagen sind flexibel nutzbare Geschäftsräume, in den oberen Stockwerken Wohneinheiten geplant. Im Erdgeschoss entstehen Räume für Gewerbe und Gastronomie.

Nahaufnahme des geplanten Neubaus am Pilatusplatz

Nahaufnahme des geplanten Neubaus am Pilatusplatz

Visualisierung: Projekteingabe Joos & Mathys Architekten AG
Der geplante Neubau am Luzerner Pilatusplatz soll zur «Visitenkarte» werden.

Der geplante Neubau am Luzerner Pilatusplatz soll zur «Visitenkarte» werden.

Visualisierung: Projekteingabe Joos & Mathys Architekten AG
Die geplante Überbauung aus der Luft.

Die geplante Überbauung aus der Luft.

Bild: media-work GmbH
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