Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Pilotprojekt für fremdsprachige Kinder

Integration Horw will fremdsprachige Kinder intensiver auf den Schuleintritt vorbereiten. Der Einwohnerrat hat gestern ein dreijähriges Pilotprojekt einstimmig bewilligt, das ein zusätz­liches Sprachförderangebot in maximal vier Indoor-Spielgruppen vorsieht. Das Angebot wird nächstes Schuljahr eingeführt und kostet 119400 Franken in drei Jahren. Ebenfalls bewilligt wurden 139200 Franken für zusätzliche Stunden Deutsch als Zweitsprache (DAZ) in vier Kindergärten – auch hier vorerst für eine dreijährige Projektphase. Einen Teil der Kosten – der genaue Betrag ist noch nicht bekannt – übernimmt der Kanton Luzern.

Gemäss einer Studie der Hochschule Luzern verstehen vier von fünf fremdsprachigen Kindern beim Eintritt in die Spielgruppe nicht richtig Deutsch. Die Gemeinde empfiehlt daher betroffenen Familien, dass die Kinder mindestens zweimal pro Woche eine Spielgruppe besuchen. Ein Teilnahmezwang ist nicht vorgesehen, wie Gemeinderat Oskar Mathis (L20) ausführt. Dies sei erst auf Kindergarten­stufe möglich. Um den Kontakt zu den Familien herzustellen, soll ein Netzwerk von «Schlüsselpersonen» aufgebaut werden. Diese würden sich mit der jeweiligen Kultur der fremdsprachigen Familie auskennen.

Im Kindergarten soll jeden Tag eine zusätzliche halbe Stunde DAZ angeboten werden. Heute sind es durchschnittlich 41/2 Stunden pro Woche, was dem gesetzlichen Minimum entspricht.

Nach drei Jahren soll das Projekt ausgewertet werden. Ziel des Gemeinderats ist, die zusätzliche Sprachförderung ab 2020 definitiv einzuführen. (std)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.