PINGPONG IM BAHNHOF: Weltrekord mit 509 Spielern

«Aasugä!» - Zahlreiche Pingpong-Fans folgten am Samstagnachmittag dem Aufruf von Matthias Fellmann (32) und Tobias Stücheli (33) in der Luzerner RailCity, mit dem Ziel, den Weltrekord im Tischtennis-Rundlauf zu knacken.

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Ping-Pong in der Bahnhofhalle in Luzern. (Daniel Schriber/Neue LZ)

Ping-Pong in der Bahnhofhalle in Luzern. (Daniel Schriber/Neue LZ)

500 Teilnehmer wären nötig gewesen, um den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sowie im englischen Alternative Book of Records zu schaffen. Am Ende waren es exakt 509 Spieler. «Das ist allerbeste Werbung für unseren Sport», so Fellmann.


Unter den «Big Ping»-Teilnehmern fanden sich nebst Cracks des Tischtennisclubs Rapid Luzern auch bekannte Gesichter. Etwa Kunstturnlegende Donghua Li, SP-Grossstadtrat David Roth oder Jung-SVP-Präsident Anian Liebrand. Hinzu gesellten sich Hunderte Spieler von Jung bis Alt.

«Ich bin extra aus St. Gallen angereist», sagt Mylena Menghetti. Die 31-Jährige hat Freunde im OK. Doch die guten Beziehungen halfen nichts: Menghetti musste den Platz bereits nach der ersten Runde räumen. Treffsicherer waren hingegen Jürg Karlicek und Fabio Borghi, die nach 2 Stunden das Final unter sich ausmachten. Dabei musste sich der zwölfjährige Borghi seinem wesentlich älteren Gegner geschlagen geben.

ds