Pläne für den neuen Bushub in Horw liegen nochmals öffentlich auf

Die Bauarbeiten für den neuen Bushub und den Bahnhofplatz in Horw sollen Ende 2020 starten. Allerdings rechnet der Gemeinderat erneut mit Einsprachen. Dies weil mit dem Projekt ein Landerwerb verbunden ist – und er das Enteignungsrecht beantragt.

Roman Hodel
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Die Gemeinde Horw legt die Pläne für den neuen Bahnhofplatz und den Bushub vor dem Bahnhof Horw im Oktober nochmals neu öffentlich auf. Das ist nötig, nachdem das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von zwei Anrainern gutgeheissen hatte (wir berichteten).

Demnach ist nicht das Bundesamt für Verkehr für die Genehmigung zuständig, sondern der Kanton Luzern. Am Projekt selber hat sich gemäss dem Horwer Bauvorsteher Thomas Zemp (CVP) aber nichts wesentliches geändert, wie er auf Anfrage ausführt.

Allerdings rechnet er auch diesmal mit Einsprachen. «Dies, weil mit dem Bauprojekt ein Landerwerb verbunden ist und deshalb vorsorglich das Enteignungsrecht beantragt wird», sagt Zemp. Er hofft dennoch, dass die Bauarbeiten Ende 2020 starten können. «Das ist vor allem für den Bushub wichtig», sagt Zemp. Beim Bahnhofplatz hat es die Gemeinde bei der Neugestaltung weniger eilig, denn momentan erstellt sie fürs Erste einen provisorischen Platz. Dieser ist nötig, weil bereits im Dezember die neuen Perrons der Zentralbahn in Betrieb genommen werden. Zemp: «Dieser provisorische Bahnhofplatz wird so gestaltet, dass er mit dem definitiven Projekt für den Bahnhofplatz kompatibel ist.»

Beim geplanten Horwer Bushub ist der Wurm drin

627'000 statt 400'000 Franken: Die Projektierung des Horwer Bahnhofausbaus hat deutlich mehr gekostet als angenommen - zum Ärger des Parlaments. Und: Es ist nicht das einzige Problem, das die Gemeinde in diesem Fall hat.
Roman Hodel