PLAKATWERBUNG: Horw will keinen Wildwuchs mit Plakaten

Der Gemeinderat Horw will weiterhin die Bewilligungskompetenz für Plakatwerbung auf öffentlichem Grund. Damit soll wildes Plakatieren verhindert werden.

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Plakatieren im Weltformat. (Archivbild Neue LZ)

Plakatieren im Weltformat. (Archivbild Neue LZ)

In Horw können örtliche Vereine und Parteien an neun Standorten auf öffentlichem Grund Reklamen im Weltplakatformat platzieren. Beim Baudepartement muss jeweils ein Gesuchsformular eingereicht werden. Der Gemeinderat will damit sicherstellen, dass die Standorte nur von ortsansässigen Vereinen und Parteien genutzt werden. Nicht betroffen von dieser Regelung sind die viel zahlreicheren Plakatstandorte auf privatem Grund, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Horw.

Der Einwohnerrat Horw überwies im Januar 2008 eine dringliche Motion von Thomas Zemp (CVP), der mit der Bewilligungspraxis unzufrieden war. Mit der Motion wurde eine Kompetenzverschiebung für die Bewilligungspraxis vom Gemeindrat an den Einwohnerrat verlangt. In seinem Planungsbericht kommt der Gemeinderat nun zum Schluss, dass es aus ordnungspolitischen und praktischen Gründen nicht sinnvoll ist, diese Kompetenz vom Gemeinderat an den Einwohnerrat zu übertragen.

Für die Weiterführung der heutigen Praxis sprechen gemäss Mitteilung auch praktische Gründe: in einem unbürokratischen Verfahren haben Vereine oder Parteien beim Baudepartement ein Gesuchsformular einzureichen. Denn der Gemeinderat will das Plakatieren auf öffentlichem Grund nicht dem Zufall überlassen und den Schutz des Ortsbildes gewährleisten.

pd/zim/rem