POETRY SLAM: Bühne frei für junge Poeten

Pottwale im Rotsee und Werkzeug­kisten beim Zahnarzt: In der Maihofturnhalle machten gestern wirre Geschichten die Runde.

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Ellen Wagner erzählt auf der Bühne der Maihofturnhalle von ihren «Pechtagen in den Wäldern». (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ellen Wagner erzählt auf der Bühne der Maihofturnhalle von ihren «Pechtagen in den Wäldern». (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Als wir in die Zahnarztpraxis kamen, fiel mein Blick sofort auf einen grossen Werkzeugkasten voller Bohrmaschinen. Ob er damit wohl in meinem Mund herumbohren würde?» Fragen über Fragen in der Luzerner Maihofturnhalle – und lautes Gekicher unter den rund 70 Fünft- und Sechstklässlern, während Benedict Jansen auf der Bühne seinen «Zahnarzt-Slam» zum Besten gibt.

Der 11-Jährige ist einer von 14 Fünft- und Sechstklässlern, die beim Finale des schulinternen Geschichten-Erzähl-Wettbewerbs, dem so genanten «Poetry Slam» eigene Texte auf der Bühne präsentierten.

«Während sieben Wochen haben die Schüler in ihren Klassen Texte auswendiggelernt und geübt», sagt Silvia Burri, Lehrerin und Initiantin des Projekts. So auch Maxi Koller (13), der in seiner Geschichte «ich und mein Kollege beim Fischen», kurzerhand einen Pottwal aus dem Rotsee schleudert und dann nicht mehr weiss, wie er das gute Tier zurück ins kühle Nass bekommen soll.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.