POLITIK: Der SP-Stadtrat Markus Schmid tritt zurück

Aus gesundheitlichen Gründen hat sich der SP-Politiker Markus Schmid entschieden, per Ende September aus dem Grossen Stadtrat zurückzutreten. Auf Alice Heijman und Beat Züsli warten derweil neue Aufgaben.

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Markus Schmid. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Markus Schmid. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die SP-Fraktion verliert mit Markus Schmid gemäss Medienmitteilung ein «ausgeprägtes 'animal politique'», was man sehr bedauere, «prägte dieser doch während 21 Jahren das politische Leben von Stadt und Kanton Luzern mit». Der 54-Jährige selbstständige Unternehmer war acht Jahre Grossbürgerrat (auch als Fraktionschef und Finanzkommissionspräsident), vier Jahre Präsident der SP des Kantons Luzern und fünf Jahre Grosser Stadtrat. In all diesen Jahren habe er sich als «grenzüberschreitender Querdenker ausgezeichnet, dem das Ziel stets wichtiger war als die Ideologie».

Stark gemacht für Fusion
Mit der Zustimmung der Littauer und Luzerner Stimmbevölkerung zum Gemeindezusammenschluss am 17. Juni 2008 sei für Markus Schmid ein entscheidender politischer Meilenstein verbunden gewesen. Dieser habe sich innerhalb der SP, aber auch als Co-Präsident des Vereins Zukunft Luzern, sehr stark für dieses Zukunftsprojekt engagiert. Die SP Stadt Luzern wird an ihrer Mitgliederversammlung vom 21. Oktober den Nachfolger von Markus Schmid wählen.

Heijmann als GPK-Präsidentin
Die SP-Fraktion wird an der Sitzung des Grossen Stadtrates vom 25. September Alice Heijman zur Wahl als neue GPK-Präsidentin vorschlagen. Alice Heijman ist seit vier Jahren Mitglied des Grossen Stadtrates. Bis im Frühjahr 2008 war sie Mitglied der Sozialkommission und wechselte dann in die GPK. Ebenfalls an der Sitzung vom 25. September wird die SP-Fraktion Beat Züsli als neues Mitglied der GPK vorschlagen. Die SP-Fraktion freut sich, dass Beat Züsli nach seinem erfolgreichen Präsidiumsjahr als höchster Luzerner seine langjährige politische und parlamentarische Erfahrung nun in der GPK einsetzen will, heisst es weiter.

scd