POLITIK: Die Grünen sind für die starke Stadtregion

Die Ortsgruppen der Grünen von Kriens, Emmen, Ebikon, Adligenswil und Luzern/Littau wie auch die L20 von Horw setzen sich gemeinsam für ein Ja am 17. Mai 2009 ein. Als besonders wichtig wird ein Miteinbezug der Bevölkerung empfunden.

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Blick von oben auf die Stadt und Region Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Blick von oben auf die Stadt und Region Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Projekt «Starke Stadtregion Luzern» biete eine grosse Chance für die Region, die heutige Zusammenarbeitsformen zu überdenken und die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Dies hielten die Ortsgruppen der Grünen jener Gemeinden, in denen am 17. Mai 2009 über das Projekt abgestimmt wird, zusammen mit der Stadtluzerner Partei an einer Medienkonferenz fest, wie es in einer Medienmitteilung heissst. Ob am Schluss eine intensivere Zusammenarbeit der bestehenden Gemeinden oder eine Fusion die bessere Variante ist, müssten die Abklärungen zeigen. Klar sei, dass in den Bereichen Verkehr, Raumplanung, Kultur, Jugendarbeit oder im Sozialwesen Handlungsbedarf besteht und die heutige Organisationsform der Agglomeration nicht mehr befriedigen könne.

Die Grünen und die L20 fordern gleichzeitig, dass die Mitbeteiligung der Bevölkerung gestärkt wird. Nur im intensiven Gespräch mit den Bewohner der Agglomeration werde es möglich, neue tragfähige Resultate zu erzielen. Dazu gehörten eine offene Kommunikation, öffentliche Veranstaltungen, verständliche Berichte. Die bisherige Diskussion habe zudem gezeigt, dass insbesondere die Frage der demokratischen Mitsprache für viele bei der Bewertung einer Fusion, aber auch einer verstärkten Zusammenarbeit ganz entscheidend sei.

scd