POLITIK: Fusion: Die städtische SP will ihre Sitze halten

Mit einer Mammutliste will die SP gegen Sitzverluste kämpfen. Littauer Kandidaten werden nicht doppelt aufgeführt, sie erhalten aber einen anderen Bonus.

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Alice Heijman und Alex Schönenberger bilden derzeit das Co-Präsidium SP Stadt Luzern. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Alice Heijman und Alex Schönenberger bilden derzeit das Co-Präsidium SP Stadt Luzern. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Nicht weniger als 34 Kandidaten hat die Nominationsversammlung der SP Stadt Luzern am Freitagabend für die Grossstadtratswahlen nominiert. Zur Erinnerung: Im Stadtparlament sind insgesamt 48 Sitze zu besetzen. «Eine wahnsinnig gute Zahl», fand der Co-Präsident (und nicht mehr antretender Grossstadtrat) Alex Schönenberger.

Kontrovers diskutiert wurde, ob die sechs Littauer Kandidaten als Startvorteil doppelt auf der SP-Liste aufgeführt werden sollen. Hugo Fesslers Antrag wurde von den rund 70 anwesenden Mitgliedern jedoch klar versenkt. Als symbolisches Zeichen werden die sechs Littauer auf den ersten sechs Listenplätzen geführt.

Emanuel Thaler/Neue LZ