POLITIK: Luzern/Littau: Krach in der SVP spitzt sich zu

Die Parteileitung wollte die SVP Littau auflösen, doch die Mitglieder zogen die Notbremse. Jetzt muss die Kantonalpartei zwischen Littau und Luzern vermitteln.

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Nachdenklich: Oscar Blaser, Präsident der SVP Littau. (Archivbild Fabian Biasio/Neue LZ)

Nachdenklich: Oscar Blaser, Präsident der SVP Littau. (Archivbild Fabian Biasio/Neue LZ)

Es erinnert an eine Verzweiflungstat. Oscar Blaser, der altgediente Präsident der SVP Littau, beantragte am Donnerstagabend an der ausserordentlichen Parteiversammlung, die Ortspartei aufzulösen. Blaser hat die SVP Littau seit der Gründung 15 Jahre lang geführt. «Was wollte ich anderes tun?» sagte Blaser resigniert gegenüber unserer Zeitung. Die SVP Stadt lehnt eine Fusion mit der SVP Littau kategorisch ab, obwohl sich die beiden Gemeinden Littau und Luzern auf 2010 vereinigen.

Die SVP Littau hat den Auflösungsbeschluss nun vertagt. Ein runder Tisch im November unter der Gesprächsleitung von Werner Gloggner, Vizepräsident der kantonalen SVP, soll zu einer Lösung führen, wie «Blick am Abend» meldet. Er selbst fände eine Fusion die «schönere Variante, um Leute zusammenzuschliessen». Dass man zu einer Einigung kommt, daran glaubt Gloggner, denn: «Die Fronten sind nicht derart verhärtet, wie das jetzt dargestellt wird.»

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.