POLITIK: «Mutlose» bürgerliche Finanzpolitik attackiert

Lange hat die Luzerner SVP ihren Regierungsanspruch allein auf ihren Wähleranteil gestützt. Jetzt geht sie in die finanzpolitische Offensive.

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«Die Massnahmen im Entlastungspaket sind nachhaltig», verteidigt sich Finanzdirektor Marcel Schwerzmann, auf dessen Sitz die SVP schielt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Die Massnahmen im Entlastungspaket sind nachhaltig», verteidigt sich Finanzdirektor Marcel Schwerzmann, auf dessen Sitz die SVP schielt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

2011 will die SVP Kanton Luzern zurück in die Regierung, sie aspiriert auf den Sitz des parteilosen Finanzdirektors Marcel Schwerzmann. Als gewichtigste Empfehlung gilt bisher der Wähleranteil der SVP: 25,3 Prozent bei den Nationalratswahlen 2007.

Offenbar erkennt die Partei nun, dass ihre Fraktion nicht stark genug als gestaltende Kraft auftritt, um den Regierungsanspruch zu untermauern. Jedenfalls sind am (gestrigen) Mittwoch die finanzpolitischen Aushängeschilder der SVP in die Offensive gegangen. Sie kritisierten am Beispiel des Entlastungspakets 2011 die «Mutlosigkeit und die Führungsschwäche des Regierungsrates im Bereich Finanzen». Treibende Kräfte sind die vier Kantonsräte Urs Dickerhof, Paul Winiker, Marcel Omlin sowie der Schlierbacher Armin Hartmann. Dickerhof, Hartmann und Winiker haben sich parteiintern bereits für die Regierungswahl beworben.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.