Politiker schalten sich ein

Eine Abgängerin der Luzerner Musikhochschule wollte sich im Tessin bewerben, durfte dies aber mit dem Luzerner Diplom offenbar nicht. Jetzt greift ein Luzerner Nationalrat ein.

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FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

Der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen schreibt der Tessiner Regierung einen Brief mitsamt Kopie an die eidgenössische Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und ans Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT). «Ich werde mich dafür einsetzen, dass Abgänger der Musikhochschule Luzern künftig auch an Gymnasien des Kantons Tessin unterrichten dürfen», sagt Ineichen, der in der nationalrätlichen Bildungskommission (WBK) sitzt.

Der Hintergrund: Michela Borioli hat an der Musikhochschule zwar einen Mastertitel in Schulmusik II erworben. Dennoch durfte sich die 28-jährige Tessinerin nicht um eine freie Stelle an einem Tessiner Gymnasium bewerben, weil ihr Diplom von der EDK nicht anerkannt wird. SVP-Nationalrat und WBK-Mitglied Felix Müri geisselt derweil die «Bildungsbürokratie».

Kari Kälin

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