Politiker setzen auf die Hilfe von Promis

Die Kandidaten für den Regierungsrat vertrauen im Wahlkampf auf die Strahlkraft bekannter Persönlichkeiten.

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Für den Wahlkampf holen sich viele Politiker prominente Unterstützung. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Für den Wahlkampf holen sich viele Politiker prominente Unterstützung. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Der parteilose Finanzdirektor Marcel Schwerzmann lancierte sein überparteiliches Komitee als erster Regierungsratskandidat. Jetzt folgen ihm weitere Anwärter auf einen Sitz in der Regierung: Esther Schönberger, Robert Küng, Guido Graf und Urs Dickerhof. Auch Yvonne Schärli, Reto Wyss und Adrian Borgula werden in nächster Zeit Unterstützungskomitees gründen.

Unter den bisher 18 Botschaftern für Marcel Schwerzmann befinden sich die Sportschützenweltmeisterin Bettina Bucher, der Luzerner Stadtpräsident Urs. W. Studer, Transportunternehmer Peter Galliker senior oder Stefan Schärli, Landwirt, Schauspieler und Chef der Notfallstation Wolhusen mitsamt Tochter Nella.

Medien wichtiger als Komitees?

Sämtliche Kandidaten messen überparteilich zusammengesetzten Wahlkomitees eine hohe Bedeutung bei - nur bei der SVP will man die Wirkung nicht überbewerten. Trotzdem sei für Urs Dickerhof ein Komitee gebildet worden, sagt sein Wahlkampfleiter Roberto Bracchi. Der Aspekt der Überparteilichkeit sei jedoch nicht zentral bei der Auswahl der Komiteemitglieder. Wichtiger seien direkte Kontakte zur Bevölkerung und die Präsenz in den Medien.

flw

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.