POLITISCHE PLANUNG: Bessere Verkehrs- und Wohnbedingungen angestrebt

Die Stadt Luzern will ihre Position in der Zentralschweiz und als internationale Tourismusdestination stärken. Damit dies möglich wird, muss sie gemäss einer Analyse der Stadtregierung ihre Schwächen abbauen. Zu diesen gehört auch der Finanzhaushalt.

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Stadtpräsident Stefan Roth und Baudirektorin Manuela Jost haben am Montag die Gesamtplanung 2015 bis 2019 vorgestellt. Es handelt sich um eine Überarbeitung der Gesamtplanung 2014 bis 2018, die der Grosse Stadtrat letztes Jahr zurückgewiesen hatte.

Als langfristige Zielsetzung für das Jahr 2035 formulierte die Stadtregierung die Vision "Luzern - Aufbruch aus der Mitte". Die Stadt solle sich demnach als prosperierender Hauptort der Zentralschweiz mit hoher Lebensqualität und als führende Tourismusstadt der Schweiz besser positionieren.

Um das zu erreichen, will der Stadtrat aber nicht nur auf die Stärken Luzerns setzen, sondern mittelfristig die festgestellten Schwächen reduzieren. Diese sieht er bei der nur wenig wertschöpfungsstarken Wirtschaft, beim Verkehr und der Verkehrssicherheit sowie beim Angebot an preisgünstigen Wohnungen.

Die Basis, um die angestrebten Akzente setzen zu können, bildeten die Finanzen der Stadt Luzern, sagte Roth. Damit der dazu nötige ausgeglichene Finanzhaushalt geschaffen werden könne, brauche es aus heutiger Sicht ab 2016 ein weiteres Konsolidierungsprojekt.

Details dazu will Roth erst am Dienstag bei der Vorstellung des Budgets 2015 bekannt geben. (sda)