POLIZEI-AFFÄRE: Polizist bei der Luzerner Polizei entlassen

Am 3. Juni 2013 ist es anlässlich einer Festnahme in Luzern zu einem gewalttätigen Übergriff eines Polizisten auf einen mutmasslichen Einbrecher gekommen. Der Polizist wurde von der Staatsanwaltschaft Luzern wegen Amtsmissbrauch und Körperverletzung verurteilt. Nach Abschluss der Straf- und der Administrativuntersuchung wurde das Arbeitsverhältnis mit dem Polizisten gekündigt.

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Der Luzerner Polizist muss seinen Posten räumen. Der Vorfall, in den er verwickelt war, führte damals zur Luzerner Polizeiaffäre. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Luzerner Polizist muss seinen Posten räumen. Der Vorfall, in den er verwickelt war, führte damals zur Luzerner Polizeiaffäre. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Am 3. Juni 2013 ist es in der Stadt Luzern, anlässlich einer Festnahme von zwei Einbrechern in ein Uhrengeschäft am Löwenplatz zu einem gewalttätigen Übergriff eines Polizisten gekommen. Der Übergriff wurde durch eine interne Überwachungskamera dokumentiert. Der Polizist wurde vorübergehend in den Innendienst versetzt und anschliessend vom Dienst suspendiert. Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Strafuntersuchung angehoben. In diesem Strafverfahren wurde der Polizist wegen Amtsmissbrauch und einfacher Körperverletzung rechtskräftig verurteilt. Die Administrativuntersuchung, welche durch Dr. Jürg Sollberger geführt wurde, endete mit der Empfehlung, das Arbeitsverhältnis durch Kündigung zu beenden.

Nach der Beurteilung aller Fakten ist der Kommandant der Luzerner Polizei zum Schluss gekommen, dass das Verhalten des Polizisten nicht tolerierbar ist und zu einem Vertrauensbruch geführt hat. Er hat entschieden, das Arbeitsverhältnis mit dem Polizisten durch Kündigung aufzulösen.

pd/shä