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POLIZEI: Beat Hensler fordert nationale Reserveeinheit

Bei polizeilichen Grossaufgeboten wie etwa am Weltwirtschaftsforum oder an der Euro 08 kommt es zu personellen Engpässen bei der Polizei. Das sagt der oberste Schweizer Polizist – und macht sich für eine Bereitschaftspolizei stark.
Beat Hensler, hier während eines Interviews. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Beat Hensler, hier während eines Interviews. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Je nach Berechnungsgrundlage fehlten den kantonalen Korps zwischen 500 und 800 Polizisten, rechnet Beat Hensler, Luzerner Polizeikommandant und Präsident der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz, der «NZZ am Sonntag» vor.

«Mehrere hundert»
Um Engpässe zu vermeiden, schlägt Hensler eine aus «mehreren hundert» Mann bestehende Bereitschaftspolizei. Diese wären ausserhalb von Grossaufgeboten den verschiedenen Kantonen zugeteilt und mit Spezialaufgaben betraut. In Deutschland habe sich das Modell bewährt. Die Truppe würde von den Kantonen gemeinsam finanziert, wie es weiter heisst.

scd

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