Polizei bildet ab 2013 praxisnäher aus

Am Montag erhielten in Hitzkirch 120 Polizistinnen und Polizisten den eidgenössischen Fachausweis. Ab 2013 will die Interkantonale Polizeischule näher am beruflichen Auftrag ausbilden.

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Impressionen vom Medientag an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Impressionen vom Medientag an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch (IPH) setzt ab dem Frühjahr 2013 auf mehr Praxis: Im neuen Bildungskonzept sollen junge Polizistinnen und Polizisten exakter und näher am beruflichen Auftrag ausgebildet werden. Eine Gruppierung der vielen Lerninhalte führe noch näher an die Praxis und Absolventen heran, heisst es in einer Mitteilung der IPH. Man wolle damit auch näher bei den Partnern sein, erklärte Direktor Christoph Tanner anlässlich der Abschlussfeier am Montag.

Über tausend Polizisten ausgebildet

Bevor es soweit ist, konnten bei der Feier 120 Absolventinnen und Absolventen den eidgenössischen Fachausweis entgegen nehmen. 128 haben mit der Ausbildung begonnen, 124 mit Erfolg abgeschlossen und 120 den Fachausweis erworben. Als Lehrgangsbester wurde David Ernst von der Berner Polizei mit der Note 5,6 ausgezeichnet. Die Interkantonale Polizeischule hat mit diesem Abschlussjahrgang seit der Eröffnung 2007 über tausend Polizisten aus den elf Konkordatskantonen (AG, BE, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, ZG) ausgebildet.

Total bestanden 16 Absolventinnen und Absolventen aus dem Kanton Luzern, 3 aus Nidwalden, 1 aus Obwalden, 4 aus Schwyz, und 4 aus Zug die Prüfungen. Der Notendurchschnitt lag bei 4,9.

pd/bep