POLIZEI-EINSÄTZE: Veranstalter sollen Polizei-Kosten mitzahlen

Polizeieinsätze von bis zu 120'000 Franken: Organisatoren von Grossanlässen sollen solche Kosten künftig mittragen.

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Die Luzerner Polizei geht 2007 nach einem Fussballspiel mit Gummischrot gegen Chaoten vor.

Die Luzerner Polizei geht 2007 nach einem Fussballspiel mit Gummischrot gegen Chaoten vor.

Die Kosten von Polizeieinsätzen etwa an Fussballspielen, Festen und Kundgebungen werden im Kanton Luzern zum Politikum. 23 Parlamentarier der CVP haben im Kantonsrat ein Postulat eingereicht. Der Regierungsrat soll Massnahmen prüfen, wie Veranstalter finanziell zur Rechenschaft gezogen werden können.

Der Aufwand der Polizei für ihre Einsätze rund um Grossanlässe stieg in den vergangenen Jahren markant. Im Jahr 2001 leistete die Stadtpolizei Luzern zum Beispiel rund 3200 Stunden Ordnungsdienst. 2007 waren es bereits 37'600.

Die Kosten, die pro Einsatz geleistet werden, sind beträchtlich. Laut einer Hochrechnung von 2007 kostete ein Einsatz der Polizei an einem FCL-Heimspiel 2006/07 rund 120'000 Franken. Die Veranstalter sollen nach einem «transparenten Schlüssel an die effektiven Vollkosten für die öffentliche Sicherheit bezahlen». Wie dieser Schlüssel aussehen könnte, ist noch unklar.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.