Polizei findet in Bar Waffen und Cannabis, fünf Frauen werden aus der Schweiz weggewiesen

In einer Kontaktbar nahm die Luzerner Polizei am Freitag fünf mutmassliche Prostituierte ohne Arbeitsbewilligung fest. Sie wurden unterdessen aus der Schweiz weggewiesen.

Pablo Mathis
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Die Luzerner Polizei führte am Freitagabend, 16. Oktober, eine Routinekontrolle in einer Kontaktbar in der Luzerner Altstadt durch. Nebst Waffen und Cannabis (weniger als 100 Gramm) wurden fünf mutmassliche Prostituierte festgenommen, die nicht über die nötigen Arbeitsbewilligungen verfügten. Dies teilte die Luzerner Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Frauen sind zwischen 34 und 51 Jahre alt, vier von ihnen stammen aus Brasilien, eine aus Nigeria. Ihnen wurden Bussendepositionen in Höhen von 800 bis 1500 Franken abgenommen.

Die fünf Frauen wurden vom Amt für Migration aus der Schweiz weggewiesen. Sie müssen innert kurzer Frist das Land verlassen. Laut Alexander Lieb, Leiter des Amts für Migration, ist dies auch während der Coronakrise möglich, da zur Zeit noch eine Ausreise vollzogen werden kann. Den Frauen wurde zudem vom Staatssekretariat für Migration ein Einreiseverbot erteilt.