Polizei warnt vor dreisten Trickbetrügern

Bei der Luzerner Polizei sind in diesen Tagen diverse Meldungen wegen unterschiedlichen Trickbetrügereien im Kanton Luzern eingegangen. Im Fokus der Täter stehen vor allem ältere und betagte Personen.

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Wer nicht vorsichtig genug ist, kann schnell einmal um viel Geld betrogen werden. (Bild: Jals)

Wer nicht vorsichtig genug ist, kann schnell einmal um viel Geld betrogen werden. (Bild: Jals)

Eine der bevorzugten Maschen der Täter sind Trickdiebstähle an der Haustüre (Blumenstrauss-Notizblatt-Geldwechseltrick). In den aktuellen Fällen wurden die Geschädigten, die in der Stadt und Agglomeration Luzern wohnen, an den Wohnungstüren angesprochen. Mit einem Blumenstrauss in der Hand täuschte der Täter seine Opfer, heisst es in einer Medienmitteilung der Luzerner Polizei vom Freitag. Angeblich sei der Strauss für die Nachbarin. Der Täter verlangte vielfach nach Stift und Notizmaterial, um eine Nachricht zu schreiben. Auch wurde um Geldwechseln gebeten. So verschaffte er sich Zutritt in die Wohnräume, wo er die Angesprochenen ablenkte und die Diebstähle begehen konnte. Es wurde Notengeld und Schmuck für mehrere tausend Franken entwendet.

Opfer werden abgelenkt

Des weiteren warnt die Polizei auch vor dem Geldwechseltrick. Dabei gehen die Täter auf der Strasse auf die Opfer zu und fragen nach Wechselgeld. Sie lenken dabei die Personen ab und greifen in das Portemonnaie. Der Diebstahl wird oftmals erst später festgestellt.

Ob die jüngst begangenen und oben beschriebenen Trickdiebstähle von einem oder mehreren Tätern verübt worden sind, ist nicht bekannt. Ein mutmasslicher Täter wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Ein unbekannter Mann, zirka 20 bis 40 Jahre alt, zirka 160 bis 170 cm gross, schlanke Statur. Der Mann hat dunkle, kurze Haare, ist eine gepflegte Erscheinung und spricht gebrochen Deutsch.

In einer Broschüre gibt die Luzerner Polizei Tipps, wie Trickdiebstähle vorgebeugt werden können.

pd/zim