Polizei weist GC-Fans aus dem Kanton aus

Die Luzerner Polizei hat am Sonntagnachmittag rund zwei Dutzend GC-Fans angehalten und weggewiesen. Alle waren mit einem Stadionverbot belegt, ein paar hatten Kampfsportschoner dabei.

Drucken
Teilen
Polizist beim Bahnhof Luzern. (Symbolbild/Neue LZ)

Polizist beim Bahnhof Luzern. (Symbolbild/Neue LZ)

Die etwa zwei Dutzend grosse GC-Fangruppe kam um etwa 14 Uhr mit Privatfahrzeugen in Luzern an. Danach marschierten sie auf direktem Weg in Richtung FCL-Fanlokal «Zone 5» beim Bundesplatz. «Mit einem Aufgebot an Ordnungskräften konnte ein geplanter Zutritt zum Lokal verhindert werden», schreibt die Luzerner Polizei am Montagnachmittag in einem Communiqué. Danach begaben sich die GC-Fans zur swissporarena, wo die Fans den Match Luzern - GC verfolgen wollten. Dort wurden die Fans vom Ordnungsdienst der Luzerner Polizei eingekesselt, angehalten und kontrolliert. Wie sich herausstellte, waren alle GC-Fans bereits mit Stadionverbot belegt. Einige trugen Gebrauchsgegenstände auf sich, wie sie zum Körperschutz von Kampfsportlern benutzt werden.

Unter Aufsicht der Polizei wurde die Fangruppe mit vbl-Bussen zum Parkhaus geführt, wo ihre Privatwagen abgestellt waren. Dabei verhielten sich die Weggewiesenen ruhig und anständig. Unter Aufsicht der Luzerner Polizei verliessen sie den Kanton Luzern.

Das Spiel vom Sonntag war das zweite innerhalb von sechs Tagen zwischen Luzern und GC auf der Allmend. Gekommen waren keine 100 GC-Fans – kein Vergleich zu den rund 1000 GC-Fans, die am Dienstag im selben Stadion ihre Mannschaft lautstark unterstützten. Nach dem Spiel vom Dienstag war es beim Bahnhof Luzern zu Ausschreitungen zwischen GC-Chaoten und der Polizei gekommen.

pd/rem