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Polizeieinsatz wegen rassistischer Äusserung beim Hobbyfussball in Kriens

Auf einem Nebenplatz auf dem Krienser Kleinfeld geraten einige Kinder beim Fussballspielen aneinander. Als sich ein Erwachsener einmischt, fallen rassistische Beleidigungen.
Roger Rüegger
Bei einem Freitzeitspiel ist es zum Streit und rassistischen Äusserungen gekommen. (Symbolbild Getty)

Bei einem Freitzeitspiel ist es zum Streit und rassistischen Äusserungen gekommen. (Symbolbild Getty)

Bei einem Hobbyfussballspiel ist am Samstagnachmittag auf einem Nebenplatz im Kleinfeld in Kriens zwischen Kindern ein Streit entbrannt. Beim Match sollen sich Kinder unterschiedlicher Nationalitäten in die Haare geraten sein. Bei der Auseinandersetzung, hat laut «Zentralplus» ein Erwachsener einen Buben mit schwarzer Hautfarbe als «Neger» und «Affen» beschimpft.

Das Onlineportal zitiert in seinem Artikel Auszüge aus der Facebook-Gruppe «Du besch vo Kriens…». Darin behaupten Leute, der Erwachsene habe ein Shirt mit der Aufschrift SCK getragen. Daraus schliessen einige der Facebook-User, dass er ein Trainer des SC Kriens ist.

Störenfried war beim Eintreffen der Polizei weg

Fakt ist, dass die Luzerner Polizei alarmiert wurde und dass eine Patrouille ausgerückt ist. Polizeisprecher Kurt Graf bestätigt: «Uns wurde Meldung erstattet, dass sich ein Provokateur rassistisch gegenüber jemandem äusserte. Als die Polizei am Ort ankam, war der Störenfried aber bereits nicht mehr anwesend.»

Vom Vorfall hat der SC Kriens via Facebook erfahren, wie der Kommunikationsverantwortliche Thomas Tobler auf Anfrage sagt. Er betont, dass es sich nicht um ein offizielles Spiel des SC Kriens handelte, sondern um Kinder die in ihrer Freizeit Fussball spielten. Ob der Erwachsene ein Trainer des Clubs ist, ist momentan noch unklar.

Der Vorfall hätte für ein Clubmitglied Konsequenzen

Man werde der Sache aber nachgehen und die Vorfälle untersuchen, sagt er. Rassismus sei nicht akzeptierbar. Sollte es sich tatsächlich um einen Angehörigen des Vereins handeln, hätte dies für den Betroffenen Konsequenzen.

Der SC Kriens ist bisher noch nie mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert worden. «Wir haben eine Präventionsgruppe im Club und auch einen Verhaltenskodex, der auf unserer Website abrufbar ist und unter anderem von allen Trainern unterschrieben wird. Unsere Mitglieder und die über 600 Junioren wissen, welche Richtlinien gelten», sagt Tobler.

Die Luzerner Polizei ermittelt. Kurt Graf sagt, dass wenn sich der Vorwurf des Rassismus bewahrheite, in jedem Fall Anzeige erstattet werde.

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