Polizisten bei Demos beschriften?

In Zürich müssen Polizisten bei heiklen Einsätzen künftig identifizierbar sein. Nun kommt das Thema auch in Luzern wieder aufs Tapet.

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1.-Mai-Demo 2005 in Luzern: Polizisten und Demonstranten auf der Seebrücke. (Bild: Esther Michel/Neue LZ)

1.-Mai-Demo 2005 in Luzern: Polizisten und Demonstranten auf der Seebrücke. (Bild: Esther Michel/Neue LZ)

Bei Demonstrationen und anderen Einsätzen in Vollmontur müssen die Polizisten der Stadt Zürich künftig eine gut sichtbare Zahl oder einen Code tragen. Damit sollen sie auch im sogenannten Ordnungsdienst klar identifizierbar sein. Der Code kann regelmässig gewechselt werden, damit die Anonymität gewährleistet ist. Dies hat der Zürcher Gemeinderat am Mittwoch entschieden – auf Antrag der Linken, gegen den Widerstand der Bürgerlichen.

Auch in Luzern ein Thema?

Nun könnte diese Forderung auch in Luzern zum Thema werden. «Wir haben dies auch schon öffentlich gefordert», sagt der Luzerner Juso-Grossstadtrat David Roth, «in einer Aussprache mit Regierungsrätin Yvonne Schärli, nach der Demonstration im Vögeligärtli im Dezember 2007.» Damals habe die Polizei in seinen Augen übermässig eingegriffen. Alle Beschwerden seien aber abgewiesen worden, mit der Begründung, es sei nicht klar, welchen Polizisten ein Fehlverhalten vorgeworfen werde.

Die Bürgerlichen halten aber nichts von der Idee und auch der Kanton sieht «keinen Handlungsbedarf».

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.