PORNO-VERDACHT: Lehrer beschlagnahmt ein Schüler-Handy

Während des Unterrichts klingelt das Handy eines Schülers. Jetzt ist er es los – und kriegt es mit der Jugendanwaltschaft zu tun.

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(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Dumm gelaufen: Weil während des Unterrichts sein Mobiltelefon klingelte, musste Ende Oktober ein Schüler der zweiten Oberstufe im Schulhaus Mariahilf in Luzern dem Lehrer sein Mobiltelefon abgeben. Doch das ist nicht alles: «Es bestand der Verdacht, dass der Schüler auf seinem Telefon pornografische Filme gespeichert hatte. Aus diesem Grund hat die Lehrperson das Handy der Polizei übergeben», so Schulleiter Jürg Huber.

Ob sich auf dem Gerät des Schülers tatsächlich pornografisches, gegebenenfalls verbotenes Material befindet, wird laut Urs Wigger, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern, von der Polizei abgeklärt.

Von Seiten der Schule muss der Bursche mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen. «Wenn er wirklich verbotene Filme auf dem Handy hat, muss er mit einer Strafe der Jugendanwaltschaft rechnen. Wir werden ihn aber nicht zusätzlich bestrafen», sagt Huber.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.