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POSTULAT: Tierschutz sorgt für rote Köpfe

Der Kanton Luzern muss auf Bauernhöfen gemäss Bundesrecht jährlich rund 1100 Tierschutz-Grundkontrollen durchführen, davon mindestens 10 Prozent unangemeldet. 2015 und 2016 wurde dieser Wert nicht erreicht, wie die Regierung in ihrer Antwort auf ein Postulat von Hasan Candan (SP, Luzern) selber einräumte.

2017 und auch in diesem Jahr werde die geforderte Quote jedoch erreicht, sagte Regierungspräsident Guido Graf gestern im Kantonsrat. Das Postulat von Candan sei deshalb abzulehnen. Die Mehrheit des Parlaments folgte Grafs Antrag und lehnte den Vorstoss mit 72 zu 22 Stimmen ab, weil die Forderungen erfüllt seien.

Vor der Abstimmung entwickelte sich eine zunehmend emotionale Debatte. So wiesen Candan und Grüne-Fraktionschefin Monique Frey (Emmen), die eine Anfrage zum Tierwohl eingereicht hatte, auf die Wichtigkeit der Einhaltung von Vorschriften hin. Landwirte wie Jost Troxler (Mauensee), Willi Knecht (Geiss) und Franz Gisler (Greppen, alle SVP) dagegen sagten, die misten Tierhalter würden die Vorschriften einhalten. Mit den vorliegenden Vorstössen werde der Berufsstand der Bauern womöglich in ein schlechtes Licht gerückt. Dies sei keinesfalls ihre Absicht, konterten Candan und Frey.

(nus)

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