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POSTULAT: Vorsorgeausweise bleiben privat

Für FDP-Kantonsrätin Angela Pfäffli-Oswald aus Grosswangen ist klar: Die Regierung soll die Bevölkerung über Patientenverfügungen, Organspendeausweise und Vorsorgeaufträge «aktiv und intensiv informieren». Mit diesen Mitteln werde eine Optimierung in der Gesundheitsversorgung erreicht, was Minderausgaben zur Folge haben könnte, so Pfäffli in ihrem Postulat.

Die Mehrheit des Kantonsrats wollte vom Vorstoss jedoch nichts wissen und lehnte ihn gestern nach einer animiert verlaufenen Diskussion mit 74 zu 17 Stimmen ab.

Wie Regierungspräsident Guido Graf argumentierten die Gegner des Postulats, es sei nicht Aufgabe des Staats oder Kantons, für Patientenverfügungen oder Organspendeausweise zu werben. Das würden andere Organisationen wie etwa Pro Senectute bereits tun, sagte CVP-Sprecher Hans Lipp (Flühli). Sieben weitere Redner schlossen sich dieser Sichtweise an. Für ein Ja zum Vorstoss setzte sich gestern im Rat mit Charly Freitag (Beromünster) lediglich ein Fraktionskollege von Pfäffli ein. In der Abstimmung wurde das Postulat dann auch von den drei CVP-Vertretern Gerda Jung (Hildisrieden), Ferdinand Zehnder (Luzern) und Roger Zurbriggen (Neuenkirch) gutgeheissen.

(nus)

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