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«Potenzieller Schritt aus der Sackgasse»

Reaktionen Die Reaktionen auf die Studie sind fast durchwegs positiv. Dass die Diskussion neu lanciert wird, begrüssen praktisch alle Parteien und Interessenvertreter. Allerdings dürfte es doch noch einigen Diskussionsbedarf geben, denn hinsichtlich Parkhäuser sind die Fronten nach wie vor gut erkennbar.

FDP-Präsident Fabian Reinhard spricht von einem «potenziellen Schritt aus der Sackgasse». Die Studie sei eine neutrale Auslegeordnung. «Wichtig ist für uns, dass die Parkhäuser wieder eine Option sind», so Reinhard. Wenn man diese allerdings als reine Carparkhäuser gestalte, stelle sich die Frage der Finanzierung. Nun müssten jedenfalls Taten folgen: Direktbeteiligte involvieren, das Vorhaben zeitnah weiterverfolgen und die Infrastruktur bereitstellen, bevor der Schwanenplatz carfrei wird. «Wenn der Stadtrat seine Versprechen einhält, könnte das ein Befreiungsschlag sein.» Da der Stadtrat die Anliegen der Initiative aufgreift, ist diese dann nicht hinfällig? Reinhard: «Der Stadtrat müsste sich nun hinter die Initiative stellen.»

Die CVP begrüsst laut einer Mitteilung das Bekenntnis des Stadtrats zum Tourismus. Die Mittepartei favorisiert die Variante mit einem Innenstadtparking. Für das weitere Vorgehen verlangt sie einen engen Einbezug der direkt betroffenen Organisationen. CVP-Grossstadtrat Roger Sonderegger sagt zudem auf Anfrage: «Das ist eine Chance für einen Neuanfang.» Als Co-Präsident des Initiativkomitees konnte er noch keine Auskunft geben; das Komitee müsse die Studie erst seriös prüfen.

Die Luzerner Tourismusunternehmen teilen mit, zentral bei der Carparkierung sei, dass sie im Stadtzentrum möglich bleibe. Deshalb unterstützen auch sie die Kombination Allmend mit Innenstadtparking.

Die GLP begrüsse die geplante Mitwirkung von Bevölkerung und Gewerbe, da die Partei eine offene und transparente Diskussion als zentral erachte, sagt Grossstadtrat Jules Gut. «Die Studie bildet eine gute Aufarbeitung der heutigen Ausgangslage.» Aus Sicht der GLP fehle jedoch die Variante Metro.

SVP als einzige konsterniert

Die SP beurteilt die Studie ebenfalls positiv. Die Partei favorisiert derzeit keine Variante, sondern will offen mitgestalten, wie Präsident Claudio Soldati sagt. Die Allmend als Carparkierungsstandort erachtet die SP als «nachvollziehbar, sinnvoll und zielführend».

Grossstadtrat Marco Müller (Grüne) äussert sich erfreut darüber, dass «der Fokus geöffnet wird». Die Allmend biete Potenzial auch betreffend Anbindung an die S-Bahn. Allerdings habe sich die Haltung seiner Partei zu den Parkhäusern nicht verändert: «Das Parkhaus Musegg lehnen wir weiterhin konsequent ab.»

Als einzige konsterniert zeigt sich die SVP. Auf der Allmend soll die Fläche westlich der Horwerstrasse frei bleiben, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Auch dass die Touristen so weite Wege zurücklegen müssten, sei unrealistisch. Zuguterletzt sei ein Parkhaus ohne Autoparkplätze als Quersubventionierung nicht finanzierbar. (bev)

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