PRÄMIEN: Hürde für Prämienverbilligung wird erhöht

Im nächsten Jahr stehen dem Kanton Luzern rund 3 Millionen Franken mehr Prämienverbilligung zur Verfügung als 2010. Damit werden die Richtprämien erhöht – aber auch der Prozentsatz steigt.

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Richtprämien werden aufgestockt (Archivbild/Neue LZ)

Richtprämien werden aufgestockt (Archivbild/Neue LZ)

Anfang November 2010 hat das Parlament den Staatsvoranschlag 2011 verabschiedet. Für die Prämienverbilligung stehen im nächsten Jahr 170,8 Millionen Franken zur Verfügung (plus 3 Millionen).

Höherer Prozentsatz
Jedoch wird der für die Prämienverbilligung massgebende Prozentsatz erstmals nach vier Jahren wieder erhöht, damit der vom Kantonsrat bewilligte Kreditrahmen eingehalten werden kann. Neu müssen die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung höher sein als 16,5 Prozent des steuerbaren Einkommens (heute 14,5 Prozent), um Anspruch auf Prämienverbilligung zu haben.

Jeder Dritte hat Anspruch
Trotz dieser Erhöhung werde aber der bezugsberechtigte Bevölkerungsanteil unverändert bei rund 35 Prozent bleiben, teilt die Staatskanzlei Luzern mit. Es wird also nach wie vor rund jeder dritte Luzerner/jede dritte Luzernerin Prämienverbilligung erhalten. Bezügerinnen und Bezüger von wirtschaftlicher Sozialhilfe erhalten unabhängig vom Prozentsatz die gesamten Richtprämien ausbezahlt.

pd/bep