PRÄMIENVERBILLIGUNG 2010: Einkommensgrenze bleibt stabil

Für die Prämienverbilligung 2010 stehen mit 167,8 Millionen Franken rund 10 Millionen mehr als im laufenden Jahr zur Verfügung.

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(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Noch stärker als der Kredit für die Prä­mienverbilligung steigen aber die Prämien. Da der Regierungsrat die seit 2007 geltende Einkommensgrenze von 14,5 Prozent nicht erhöhen will, musste er nach einer andern Lösung suchen, um den bewilligten Kreditrahmen nicht zu sprengen, wie die Staatskanzlei Luzern in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Lösung besteht darin, dass der Anstieg für die Richtprämien, die für die Berechnung des Prämienverbilligungsanspruchs massgebend sind, erstmals nicht gleich stark ist wie jener bei den vom Bund festgelegten Durchschnitts­prämien. In der Verordnungsänderung, die er in Absprache mit dem Verband Luzerner Gemeinden verabschiedet hat, sind die konkreten Zahlen je Prämienregion festgelegt.

Bezügerinnen und Bezüger von wirtschaftlicher Sozialhilfe erhalten nach wie vor die ganze Richtprämie. Diese ist aber nur Kosten deckend, wenn die individuell geschuldete Prämie nicht höher ist als die Richtprämie. Für alle Prämienverbilligungsbezügerinnen und -bezüger empfiehlt es sich, einen Kassenwechsel zu prüfen (die Frist für den Kassenwechsel läuft spätestens Ende November ab).

Wer hat Anspruch auf Prämienverbilligung?
Bezugsberechtigt für Prämienverbilligungsbeiträge sind grundsätzlich Personen, die am 1. Januar 2010 ihren Wohnsitz im Kanton Luzern haben und bei denen die Kosten für die Prämien der obligatorischen Krankenver­sicherung höher sind als 14,5 Prozent des steuerbaren Einkommens zuzüglich 10 Prozent des steuerbaren Vermögens sowie Kinder und junge Erwachsene in mindestens 6-monatiger Ausbildung bis 25 Jahre, sofern das massgebende Einkommen nicht höher als 100'000 Franken ist.

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