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Pragmatik wird sich auszahlen

Kommentar
Beatrice Vogel, Redaktorin Ressort Stadt/Region Luzern

Die Euphorie war gross, als im vergangenen Frühling verkündet wurde: Le Théâtre kommt nach Emmen und macht das Zentrum Gersag wieder flott. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss. Es wurde festgestellt, dass sich das Gersag in einem schlechteren Zustand befindet als angenommen, und der Gemeinde fehlt das Geld für eine umfassende Sanierung. Es ist deshalb als positiv zu werten, dass keine der beiden Parteien den Bettel hingeworfen hat.

Gemeinderat und Le Théâtre haben sich nun auf die Minimalvariante geeinigt, die den finanziellen Aufwand im erträglichen Rahmen hält. Ohne den pragmatischen Entscheid wäre das Projekt wohl am Ende. Denn je höher die Kosten, umso schwerer der Stand im Einwohnerrat. Und ohne das Musicalhaus steht auch das Gersag langfristig vor dem Ende.

Beide Parteien mussten ihre Visionen redimensionieren. Für die Gemeinde wird der Deal nicht den erträumten Geldsegen bringen, und Le Théâtre wird sich mit Einfachheit begnügen müssen. Dennoch: Echte Alternativen gibt es für beide nicht. So wird sich die Pragmatik langfristig auszahlen. Le Théâtre kann endlich weiterwachsen, und für Emmen wird das Musicaltheater einen nicht zu unterschätzenden ideellen Zuwachs mit sich bringen.

Beatrice Vogel, Redaktorin Ressort Stadt/Region Luzern

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