Priesterseminar St. Beat zieht aus

Seit einigen Jahren ist das Priesterseminar St. Beat in Luzern unterbelegt. Das Haus ist nicht länger geeignet, der Standort Luzern aber schon. Im nächsten Sommer findet der Umzug an die Adligenswilerstrasse statt.

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Das Priesterseminar St. Beat in Luzern. (Bild: pd)

Das Priesterseminar St. Beat in Luzern. (Bild: pd)

Wie aus einer Mitteilung des Bistums Basel hervorgeht, ist das Seminar seit einigen Jahren durch die Priesteramtskandidaten und die Theologiestudierenden des Bistums Basel, die im Seminar wohnen, unterbelegt. Von den rund 80 Zimmern etwa seien momentan nur drei von Priesteramtskandidaten und elf von Theologiestudierenden bewohnt. Nach 40 Jahren entspreche die Grösse des Seminars nicht mehr dem heutigen Bedarf.

Bischof Felix führt das Priesterseminar des Bistums Basel weiterhin in Luzern, weil hier mit der eigenen Theologischen Fakultät, eingebettet in die Universität, ein sehr wichtiger Ausbildungsort gepflegt werde. Das Priesterseminar werde zukünftig mit mehreren Wohngemeinschaften geführt, je nach Bedarf, an verschiedenen Standorten in der Stadt Luzern.

Umzug im kommenden Sommer

Auf der Suche nach neuen Standorten hat er mit dem Chorherrenstift St. Leodegar Kontakt aufgenommen. Ab Sommer 2013 wird das Chorherrenhaus an der Adligenswilerstrasse 13 zum ersten neuen Standort des Priesterseminars des Bistums Basel. Zum Herbstsemester werden die ersten Studierenden einziehen. Bis Ende Juni 2013 wird der Seminarbetrieb im bisherigen Gebäude St. Beat wie bisher weitergeführt.

In nächster Nähe: Die neue Bleibe des Priesterseminars an der Adligenswilerstrasse 13. (Bild: pd)

In nächster Nähe: Die neue Bleibe des Priesterseminars an der Adligenswilerstrasse 13. (Bild: pd)

Für den Regens und den Spiritual wird ein weiteres Wohnhaus in der Nähe gesucht. Hier werde auch die Infrastruktur für das Ausbildungsteam, Empfangs- und Büroräume, eingerichtet. Die Studienbegleitung als geistlich-spirituelle Formung aller Theologiestudierenden wird wie bisher weitergeführt.

Die Angestellten wie auch die Bewohner des Seminars seien über diesen Entscheid informiert worden und mit den Betroffenen würden individuelle Lösungen erarbeitet. In den kommenden Monaten werde sich zeigen, ob Angestellte für die neue Seminarstruktur übernommen werden können, und ob ein neuer Mieter/Pächter des Seminargebäudes Angestellte weiterbeschäftigen kann. Denn ein Verkauf des Seminargebäudes St. Beat und des Grundstücks stehe nicht zur Debatte, so das Bistumg. Es werde ein Mieter oder Pächter gesucht, der das Haus für eine andere passende Nutzung übernimmt.

pd/kst