PRIMARSCHULE: Frühenglisch: Lehrer warnen vor Folgen

Die Präsidentin des Luzerner Lehrerverbandes hält nichts von zwei Fremdsprachen an der Primarschule. Die PHZ Luzern ist anderer Meinung.

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Die Stanser Sek-Schülerinnen Jennifer Barmettler (links) und Elysse Harrison hatten bereits Englisch ab der dritten Klasse. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die Stanser Sek-Schülerinnen Jennifer Barmettler (links) und Elysse Harrison hatten bereits Englisch ab der dritten Klasse. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Das vor kurzem begonnene Schuljahr ist für Luzerns Schulen ein besonderes. Erstmals werden in der fünften Primarklasse zwei Fremdsprachen - Englisch und Französisch - unterrichtet.

Annamarie Bürkli, Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (LLV), findet das bedenklich. Denn: «Der LLV war immer gegen zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe.» Ein Dorn im Auge ist dem Verband auch die Tatsache, dass die Fremdsprachen neu schon in der Primarschule benotet werden. Und: Die Klassen seien oft zu gross. Schliesslich melde sich ja auch niemand für einen Sprachkurs an, bei dem 20 Teilnehmer mitmachen würden.

Bei der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz - Luzern ist man anderer Meinung. «Es zeigt sich, dass Kinder, die Frühenglisch hatten, neugierig sind auf weitere Fremdsprachen», sagt Michael Eisner, Fachleiter Französisch.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.