PRO SENECTUTE: Zukunftsangst: Rentner brauchen Hilfe

Die Wirtschaftskrise verunsichert vor allem die älteren Menschen. Bei der Pro Senectute ist die Anzahl Hilferufe in den letzten Monaten klar angestiegen.

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Seniorinnen sind besonders dem Armutsrisiko ausgesetzt. Hier eine Frau in einem Handykurs von Pro Senectute in Luzern. Themenbild. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Seniorinnen sind besonders dem Armutsrisiko ausgesetzt. Hier eine Frau in einem Handykurs von Pro Senectute in Luzern. Themenbild. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die täglichen Negativmeldungen aus der Wirtschaftswelt lassen auch die Ältesten unter uns nicht kalt. «Die Mittelknappheit ist bei vielen Senioren ein Thema», sagt Peter Dietschi, Geschäftsleiter von Pro Senectute, Kanton Luzern. Letztes Jahr verzeichnete die Institution 10 Prozent mehr Sozialberatungsfälle . «Die vielen negativen Nachrichten schüren Existenzängste», sagt Peter Dietschi.

Jüngere Menschen hätten Perspektiven, ihr Einkommen aufzubessern. «Im Gegensatz dazu verfügen ältere Menschen über ein Einkommen, das sich kaum verändert, und über ein erspartes Vermögen, das irgendwann aufgebraucht ist.» Dietschi fügt an: «Die über tausend Personen, die von uns im vergangenen Jahr finanzielle Unterstützung erhalten haben, befinden sich in einer Notlage.»

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. März.