Probleme in Nottwil mit deutschen Medien

Der Medienrummel um Samuel Koch im Paraplegiker-Zentrum ist gross. So gross, dass sogar Mitarbeiter bedroht wurden. CEO Beat Villiger kritisiert die Medien.

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Riesiges Medieninteresse am Montag: Samuel Kochs Arzt, Michael Baumberger, gibt Auskunft. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Riesiges Medieninteresse am Montag: Samuel Kochs Arzt, Michael Baumberger, gibt Auskunft. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Journalisten aus der Schweiz und Deutschland fanden sich beim Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil SPZ ein, um über den Zustand des verunfallten Wettkandidaten Samuel Koch zu berichten. Dabei ging es offenbar aggressiv zu und her. «Die deutschen Medien sind aggressiver als die einheimischen», sagt Beat Villiger, CEO des SPZ, gegenüber «20 Minuten online».

Familie ist abgeschirmt

Es seien sogar Mitarbeiter bedroht worden. Und obwohl im Paraplegiker-Zentrum schon öfter Prominente behandelt wurden, übersteigt der aktuelle Rummel «alles, was ich bisher erlebt habe». Deshalb hat das SPZ nun reagiert. Wie Janka Hurschler, Mediensprecherin des SPZ, auf Anfrage bestätigt, wurde ein Sicherheitsdienst engagiert. «Sowohl Samuel Koch als auch seine Familie werden nun abgeschirmt», sagt Janka Hurschler. Denn das SPZ befürchtet, dass sich Journalisten als Personal verkleiden und so auf die Intensivstation schleichen könnten. Auch das Interesse an der Familie ist gross. So mussten sie ihren Aufenthaltsort wegen aufdringlicher Journalisten dreimal wechseln.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.