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Kommentar

Profis bei Bau-Behörden und einheitliche Bewilligungs-Praxis

Wer im Kanton Luzern baut, muss in allen Gemeinden die gleichen Voraussetzungen antreffen. Eine Professionalisierung ist daher im Interesse aller.
Lukas Nussbaumer
Lukas Nussbaumer

Lukas Nussbaumer

Einsprecher können Baubewilligungen um Jahre hinauszögern. Und so die Kosten für Bauherren bei Grossprojekten um Millionen von Franken in die Höhe treiben. Das schleckt keine Geiss weg. Doch sollen deshalb die Hürden für Einsprecher erhöht werden? Etwa mit der Überwälzung von Kosten an erfolglose Beschwerdeführer? Auf keinen Fall. Es gibt zig Fälle, in denen Einsprachen zu Recht erfolgt sind und Bauprojekte verbessert haben. Und wer will schon alle Macht über Baugesuche den Behörden überlassen? Das kann auch nicht im Interesse der Baubranche sein, die auf schnelle Verfahren drängt.

Im Interesse aller ist es jedoch, wenn in den Bewilligungsbehörden Profis am Werk sind. Das kann für kleinere Gemeinden bedeuten, mit anderen Kommunen zusammenzuarbeiten. So, wie das mit der Schaffung von regionalen Bauämtern teils bereits praktiziert wird. Wichtig ist aber nicht nur qualifiziertes Personal, sondern auch eine einheitliche Bewilligungspraxis. Wer im Kanton Luzern baut, muss in allen Gemeinden die gleichen Voraussetzungen antreffen. Wenn eine Umfrage der Baubranche in diesen Bereichen zu Verbesserungen führt, hat sie ihren Zweck erfüllt.

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