Für die Gletschergarten-Erweiterung muss ein alter Steinbruch saniert werden

Der Gletschergarten startet erste Vorarbeiten für sein Erweiterungsprojekt. Das kommt auch den Nachbarn zugute.

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Die Arbeiten beim stillgelegten Steinbruch im Wesemlinrain. (Bild: PD)

Die Arbeiten beim stillgelegten Steinbruch im Wesemlinrain. (Bild: PD)

Seit einigen Tagen laufen Bauarbeiten beim stillgelegten Steinbruch im Wesemlinrain oberhalb des Gletschergartens. Die Betreiber des ehemaligen Steinbruchs hinterliessen vor über hundert Jahren Altlasten, die für die Grundeigentümer bis heute eine Gefahr darstellen, zum Beispiel durch herunterfallende Steine.

Weil der Gletschergarten in diesem Bereich das Erweiterungsprojekt «Fels» plant, muss der Steinbruch jetzt saniert werden. Dabei werden die über­hängenden Felsen mit drei Betonpfeilern sowie diversen Felsankern abgestützt. Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober beendet sein und rund 300 000 Franken kosten.

Andreas Burri, Direktor des Gletschergartens Luzern, bezeichnet die Sanierung des Steinbruchs als Meilenstein in der Umsetzung des neuen Museumsteils. Die Sicherung des Steinbruchs schaffe nicht nur Platz für Neues, sondern beende auch langjährige Diskussionen in der Nachbarschaft.

Der neue Erlebnisweg im Fels, welcher zusätzlich zum bestehenden Museumsangebot entstehen wird, soll ab kommendem Jahr realisiert werden. Die Eröffnung des Projekts «Fels» ist fürs Jahr 2021 vorgesehen. (chi)