Projekt hilft Arbeitslosen über 50 bei Jobsuche

Leute über 50 haben es besonders schwer, nach einer Entlassung eine neue Stelle zu finden. Daher starten der Kanton Luzern und die Stiftung Speranza ein Pilotprojekt für ältere Arbeitslose.

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Jörg Sennrich, Geschäftsführer Speranza, Otto Ineichen, Guido Graf, Gesundheits- und Sozialdirektor und Hans Hofstetter von der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (von links nach rechts) an der Medienkonferenz des Pilotprojekts. (Bild: pd)

Jörg Sennrich, Geschäftsführer Speranza, Otto Ineichen, Guido Graf, Gesundheits- und Sozialdirektor und Hans Hofstetter von der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (von links nach rechts) an der Medienkonferenz des Pilotprojekts. (Bild: pd)

Das Pilotprojekt hat den Namen «Speranza 50+» startet am 4. Januar 2011 mit 12 Personen. Alle Teilnehmer sind über 50 Jahre alt und seit sechs Monaten oder länger arbeitslos. Das Hauptaugenmerk des Projekts liegt auf der Weiterbildung der Teilnehmer, wie einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern zu entnehmen ist.

Das Pilotprojekt entstand durch die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Luzern und der Stiftung Speranza. Die Stiftung wurde ursprünglich von Nationalrat Otto Ineichen gegründet, um jugendlichen Arbeitslosen zu helfen. Neu werden also auch ältere Arbeitslose durch die Stiftung Speranza gefördert.

«Möglichst alle Menschen sollen im Erwerbsleben integriert sein, denn Arbeit zählt zu den höchsten Gütern unserer Gesellschaft», so der Stiftungsgründer Otto Ineichen. Hans Hofstetter von der kantonalen Dienststelle Wirtschaft und Arbeit hofft auf den positiven Effekt der Weiterbildung: «Wir müssen alles tun, um die Chancen der Stellensuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Bei Speranza 50+, ist für uns vor allem das Bildungsmodul sehr interessant.»

pd/das