PROJEKT «STARKE STADTREGION»: Ein Gemeindetrio rückt näher an Luzern

Ebikon, Emmen und Kriens beteiligen sich am Projekt «Starke Stadtregion». Nur die Gemeinde Horw steht abseits.

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Überblick über die Resultate der Abstimmung in den vier Gemeinden. (Grafik: Oliver Marx/Neue LZ)

Überblick über die Resultate der Abstimmung in den vier Gemeinden. (Grafik: Oliver Marx/Neue LZ)

Vier Gemeinden haben gestern über das Projekt «Starke Stadtregion» abgestimmt. Ebikon (63,6 Prozent Ja-Stimmen), Emmen (60 Prozent) und Kriens (50,6 Prozent) haben zugestimmt, einzig in Horw (40 Prozent Ja) fand das Projekt beim Stimmvolk keine Gnade.

Die siegreichen Gemeindepräsidenten sprachen an der Medienkonferenz in Emmen von «grossem Vertrauen in die Arbeit des Gemeinderates» (Josef Burri, Ebikon), von einem «knappen Resultat, das aber deutlich genug ist» (Helene Meyer-Jenni, Kriens) und von einer «schamlosen Nein-Kampagne, in der immer nur von einer Fusion die Rede war» (Thomas Willi, Emmen).

Der Kanton Luzern favorisiert Gemeindefusionen. Wird er nun als Leiter des Projekts die Gemeinden auf einen Fusionskurs einschwören, wie Gegner des Projekts sagen? «Nein», sagt Regierungsrätin Yvonne Schärli. «Die Gemeinderäte übernehmen Führungsarbeit, sie werden einfordern, was in der Grundsatzvereinbarung steht. Nämlich: Wir prüfen Kooperationen und Fusionen gleichwertig.»

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.