Promis jassen für guten Zweck

In der am Samstag ausgestrahlten und in Luzern aufgezeichneten Jasssendung mit Roman Kilchsperger kämpften Promis im Differenzler um Punkte. Brilliert hat nur einer.

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Bernhard Russi in der Jass-Sendung - mit Handschuh. (Bild: Oscar Alessio / SRF)

Bernhard Russi in der Jass-Sendung - mit Handschuh. (Bild: Oscar Alessio / SRF)

Man muss es neidlos eingestehen: Skilegende Bernhard Russi ist ein Top-Jasser. In der am Samstag ausgestrahlten Jass-Show mit dem Namen «Kilchsperger’s Jass-Show – Spiel und Spass mit Prominenten» auf dem Fernsehsender SF 1 erzielte er in zwei Runden gerade mal null Differenzpunkte. Gejasst wurde der Differenzler, bei dem es ja bekanntlich darum geht, die zuvor angesagten Punkte mit möglichst wenig Differenz zu erreichen. Auch Töffrennfahrer Tom Lüthi, der extra für die Sendung trainiert hatte, schaffte auf Anhieb in einer Runde null Punkte.
Quasi das Gegenstück zu Lüthi war an diesem Abend Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler. Von angesagten 119 Punkten erreichte sie 69.

Toni Brunner gegen DJ Bobo

Auch andere prominente Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Show und Fernsehen kämpften in der Sendung, die von Roman Kilchsperger präsentiert wurde, um Punkte. So traten insgesamt drei Teams gegeneinander an: SVP-Präsident Toni Brunner, SP-Nationalrat Matthias Aebischer, «Tagesschau»-Moderatorin Cornelia Boesch bildeten das Team Politik. Töffrennfahrer Tom Lüthi, Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler und Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi waren im Team Sport. Musiker DJ Bobo, Komiker Peach Weber und SF-Moderatorin Patrizia Laeri traten im Team Show an. Aufgezeichnet worden war die Sendung vor zwei Wochen im Panorama-Saal des Hotels Seeburg in Luzern.

SVP-Präsident Toni Brunner. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
16 Bilder
Komiker Peach Weber (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Ex-Renn-Skifahrer Bernhard Russi. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Das Siegerteam: (v.l.) Florian Stahel, Matthias Aebischer , Cornelia Bösch und Toni Brunner. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Ski-Legende Bernhard Russi schlägt zu. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Tagesschau-Moderatorin Cornelia Boesch, SP-Nationalrat Matthias Aebischer und SVP-Präsident Toni Brunner. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Die Moderatoren Reto Scherrer und Roman Kilchsperger. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
DJ Ötzi und Bellamy Brothers (Bild: Oscar Alessio / SRF)
SP-Nationalrat Matthias Aebischer, DJ Bobo und Töff-Star Tom Lüthi im Wettkampf. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
DJ Bobo (Bild: Oscar Alessio / SRF)
«Tagesschau»-Moderatorin Cornelia Boesch, «Börse»-Moderatorin Patrizia Laeri und Rollstuhl-Sportlerin Edith Hunkeler und Moderator Roman Kilchsperger (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Kilchspergers Jass-Show Komiker Peach Weber Copyright: SRF/Oscar Alessio NO SALES NO ARCHIVES Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor. (Bild: Oscar Alessio)
In der Kilchspergers Jass-Show. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Schiedsrichter Daniel Müller, Ski-Legende Bernhard Russi, Töff-Star Tom Lüthi und Rollstuhl-Sportlerin Edith Hunkeler. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
«Börse»-Moderatorin Patrizia Laeri, DJ Bobo und Komiker Peach Weber. (Bild: Oscar Alessio / SRF)
Roman Kilchsperger war mit seiner Show zu Gast in Luzern. (Bild: SRF)

SVP-Präsident Toni Brunner. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Brunner schlägt kräftig zu

Aber nicht nur am Jasstisch wurde sich nichts geschenkt. Draussen im Park der «Seeburg» bauten die Macher der Show extra eine Art Chilbi auf, in der verschiedene Spiele stattfanden. So mussten Peach Weber, Bernhard Russi und Toni Brunner unter der Leitung des TV-Moderators Reto Scherrer auf einen typischen Chilbi-Boxbirnen-Automaten schlagen und damit möglichst viele Punkte erzielen. Dabei machte Brunner die beste Figur und zeigte, dass er nicht nur mit Worten gut zuschlagen kann. Mehr Köpfchen als Muskeln mussten die Kandidaten bei einem Quiz rund um Luzern beweisen. Die Fragen stellte dabei der Luzerner Kabarettist Emil Steinberger. Von den drei Teams qualifizierten sich schliesslich zwei für den Final. Es waren dies die Teams Show und Politik. Dort wartete FCL-Goalie David Zibung darauf, dass ihn die Promis im Penaltyschiessen zu bezwingen versuchten. Peach Weber, Patricia Laeri, Toni Brunner und DJ Bobo scheiterten kläglich. Nur bei Matthias Aebischer und Cornelia Boesch landete der Ball im Netz. Sieger wurde das Team Politik. Der Gewinn von 10'000 Franken geht an Fragile Suisse, die Schweizerische Vereinigung für hirnverletzte Menschen und Angehörige.

bat