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PROSTITUTION: Luzerner beobachten Zürcher Strichplatz

Luzern blickt gespannt nach Zürich zur Eröffnung des ersten Strichplatzes der Schweiz. Dieser könnte auch Auswirkungen auf Luzern haben.
Rahel Schnüriger
Am Samstag wurden die Boxen in Zürich für Gwundrige geöffnet. Ab Montag ist die Anlage in Betrieb.

Am Samstag wurden die Boxen in Zürich für Gwundrige geöffnet. Ab Montag ist die Anlage in Betrieb.

In Zürich geht am Montag Abend um 19 Uhr der erste Strichplatz der Schweiz in Betrieb. Die Geschehnisse in Zürich werden auch von Luzern aus aufmerksam beobachtet. Sicherheitsmanager Maurice Illi sagt: «Niemand weiss, ob dies funktionieren wird. Man geht davon aus, dass die Frauen ihn akzeptieren werden, aber ob die Freier dies auch tun, ist eine andere Frage.» Wenn am grössten Strassenstrich der Schweiz Veränderungen stattfinden, müsse man mit Auswirkungen rechnen. Ob diese so direkt sein werden, dass Freier oder Prostituierte nach Luzern übersiedeln, kann Illi nicht beantworten. «Das wäre reine Spekulation.»

Michael Herzig, verantwortlich für den Zürcher Strichplatz, rechnet nicht mit Auswirkungen für andere Städte: «Wir gehen davon aus, dass der Strichplatz funktionieren wird. Einen Plan B haben wir nicht.» Wenn trotzdem etwas anders als erwartet laufen sollte, würde die Stadt dann auf die neue Situation reagieren. Freier kommen laut Herzig aus dem Umkreis von etwa 100 Kilometer zu Prostituierten nach Zürich. Entsprechend auch aus der Zentralschweiz.

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