Prostitution: So machen es andere Städte

In Luzern befindet sich der Strassenstrich mitten in einem Wohngebiet. Andere Städte haben dies längst verboten - mit Erfolg.

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Eine Prostituierte wartet auf dem Strassenstrich an der Tribschenstrasse auf einen Freier. (Bild: Archiv Neue LZ)

Eine Prostituierte wartet auf dem Strassenstrich an der Tribschenstrasse auf einen Freier. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ganz verbieten lässt sich die Strassenprostitution nach Schweizer Gesetz nicht. Aber die Städte können durchaus Einfluss darauf nehmen, wo sie sich abspielt. So könnte Luzern zum Beispiel Zonen festlegen, in denen Prostitution toleriert oder eben verboten ist

In der Stadt Luzern leiden Anwohner seit Jahren unter dem Strassenstrich im Tribschenquartier. Der Stadtrat hat bislang keine Lösung für das Problem gefunden. Ein Blick auf andere Städte zeigt: Lösungen sind durchaus möglich. So ist in Chur die Prostitution an Strassen und Plätzen mit Wohnhäusern verboten.

Eine Lösung auch für Luzern? Stadträtin Ursula Stämmer will sich dazu derzeit nicht äussern und verweist auf einen ensprechenden Vorstoss von Grossstadtrat Daniel Wettstein (FDP). Bei der Beantwortung des Vorstosses werde der Stadtrat seinen Standpunkt vertreten.

Barbara Inglin