PROSTITUTION: Strichplatz hat keine Chance

Die FDP möchte im Ibach einen Strichplatz einrichten. Doch dies ist Wunschdenken: Der Eigentümer des Grundstücks, der Abfallverband Real, ist dagegen.

Luca Wolf
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Der Platz mit den Bürocontainer der ARGE Citiring. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Platz mit den Bürocontainer der ARGE Citiring. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein zugewiesener Platz, wo Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen: Dieser Vorschlag stammt unter anderem von der FDP und würde viele Probleme lösen. Den Strassenstrich bräuchte es nicht mehr, den Sexarbeiterinnen könnte man WCs, Duschen und einen Infobus zur Verfügung stellen. Und mit den geplanten Gebühren würden die Damen die Kosten für einen solchen Strichplatz gleich selber berappen. So weit die Theorie. Aber wenns konkreter wird, siehts schnell weniger einfach aus.

So schlagen FDP und der Gemeindeverband Luzern Plus als Standort das Areal neben der KVA Ibach vor, wo derzeit die Container der Cityring-Baustelle stehen. Dieses Grundstück gehört dem Abfallverband Real. Doch Real wurde im Vorfeld nicht einmal angefragt, ob sie sich das vorstellen könnten. «Strikte dagegen», sei man, sagt Real-Direktor Martin Zumstein.

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