Protestaktion des Feministischen Hochschulkollektivs Luzern am Tag der Akademik

Frauen sind an der Universität Luzern bei den Professuren, in Leitungspositionen, in Lerninhalten und in der Sprache stark unterrepräsentiert. Dagegen wehrt sich das Feministische Hochschulkollektiv Luzern.

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Mit Bannern und Flyern macht das Feministische Hochschulkollektiv auf die Diskriminierung von Frauen an der Universität Luzern aufmerksam. (Bild: PD)

Mit Bannern und Flyern macht das Feministische Hochschulkollektiv auf die Diskriminierung von Frauen an der Universität Luzern aufmerksam. (Bild: PD)

(zim) Am Freitagmorgen nahm das Feministische Hochschulkollektiv Luzern den Tag der Akademik zum Anlass, um gegen die Diskriminierung von Frauen an der Universität zu protestieren. An diesem jährlich stattfindenden akademischen Feiertag der Universität Luzern treffen sich «Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Bildung und Wirtschaft», wie die Universität auf ihrer Website mitteilt. Die Gäste wurden von ungefähr 20 Studierenden in Empfang genommen, schreibt das Feministische Hochschulkollektiv in einer Medienmitteilung. In Anzüge gekleidet, ausgestattet mit Banner und Flyern, machten sie auf ungleiche Geschlechterverhältnisse an der Universität aufmerksam.

Bereits vor einer Woche hatte sich das Feministische Hochschulkollektiv in einem offenen Brief an die verschieden Organe der Universität gewandt, heisst es in der Mitteilung weiter. Darin seien 15 Forderungen geäussert worden. Diese beinhalten unter anderem eine grössere Geschlechtervielfalt in der Wissenschaft und in der Lehre, einen Hochschulalltag ohne Diskriminierung und ohne Sexismus und eine Bildung mit kritischem Blick.