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«Qualität hat abgenommen»

Auslagerung  Mit ihren Plänen, den Haus- und Reinigungsdienst an Kantonsschulen künftig Drittfirmen zu überlassen, dürfte die Luzerner Regierung in der Zentralschweiz ihresgleichen suchen. An den Mittelschulen in Uri, Ob- und Nidwalden wird diese Dienstleistung durch Kantonsangestellte erbracht, eine Auslagerung ist kein Thema. In Zug und Schwyz waren die Verantwortlichen gestern nicht erreichbar.

Mit Auslagerungen hat Luzern bereits Erfahrungen: Per 1. Oktober 2015 hat die Regierung die Mensas an den Kantonsschulen Alpenquai, Reussbühl, Sursee, Seetal, Willisau und Beromünster privatisiert. Dadurch konnten laut der Dienststelle Gymnasialbildung 900000 Franken eingespart werden. Mit der Auslagerung waren viele nicht einverstanden: An mehreren Gymnasien wurden Petitionen lanciert, die forderten, die Mensas weiterhin selber zu betreiben. Vergeblich. Betroffen von der Auslagerung waren 58 Angestellte. Ihnen wurde eine Anstellung bei der national tätigen Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe SV Schweiz AG angeboten.

Wie Thomas Rutschmann, Präsident des Vereins Lehrerschaft der KS Seetal, in der Petition gegen externe Haus- und Reinigungsdienste schreibt, zog die Mensa-Auslagerung dort negative Folgen nach sich: «Wir mussten bei der Auslagerung der Mensa feststellen, dass die Qualität aufgrund von schlechteren Arbeitsbedingungen und finanziellen Zwängen abnahm. Als Folge davon verliess in kurzer Zeit fast das ganze Personal die Schule.» (fi)

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